Kommunen-Newsletter der Energieagentur Schwarzwald-Hochrhein

Ausgabe 6 / Juli 2016 kurz vor der Sommerpause versorgen wir Sie mit aktuellen Informationen von der Förderfront und Neuigkeiten aus dem Reich des kommunalen Klimaschutzes. Sie erfahren, wie Sie in den Genuss von Fördergeld für Nichtwohngebäude kommen können, lernen eine Energiespar-Software speziell für kleine Kommunen kennen und lesen, was die Kompetenzzentren der „Energiekompetenz BW“ für Sie im Angebot haben

Meldungen

Energiekompetenz BW: KEA-Wissen mal vier
KEA-Kompetenzzentren auf neuen Homepages

Auf einer nagelneuen Homepage präsentieren sich seit kurzem die neuen KEA-Kompetenzzentren. Wofür steht jede dieser vier Einrichtungen? Wer kann sich an sie wenden? Alle Informationen finden sich online auf einen Klick: www.energiekompetenz-bw.de

Das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz begleitet Kommunen bei ihren Klimaschutzaktivitäten. Es bietet Erstinformationen und Initialberatungen an und führt diverse Veranstaltungen im Land durch, etwa die Reihe klimaschutz_konkret. Darüber hinaus verbreitet das Kompetenzzentrum das Werkzeug BICO2BW, mit dem Kommunen Energie- und CO2-Bilanzen erstellen können. Ansprechpartner ist Harald Bieber. Zur Homepage

Das Kompetenzzentrum Energiemanagement zeigt, wie Verwaltungsgebäude, Schulen, Kitas und Betriebe Energie sparen können, ohne gleich in neue Technik investieren zu müssen. Energiemanagement in Nichtwohngebäuden kann zu dauerhaften Energie- und Kosteneinsparungen von zehn Prozent und mehr führen. Um das zu erreichen, stellen Claus Greiser und sein Team Informationsmaterialien und Arbeitsmittel bereit. Weitere Unterstützung erhalten Multiplikatoren durch Vorträge und Telefonberatungen. Zur Homepage

Das Kompetenzzentrum Contracting unterstützt Kommunen (oder auch Unternehmen) dabei, sich ohne eigenes Budget eine klimafreundliche Anlagentechnik zu beschaffen. Denn beim Contracting sanieren private Unternehmen auf eigene Kosten und eigenes Risiko Heizungsanlagen, Warmwasserbereitung, Regelungstechnik oder Lüftungsanlagen und gegebenenfalls sogar die Bausubstanz in größeren Gebäuden. Ihre Entlohnung erhalten sie aus der tatsächlich erreichten Energiekosteneinsparung der Kommune (oder des Unternehmens) oder über einen Grund- und Arbeitspreis. Rüdiger Lohse und sein Team erstellen Informationsunterlagen, zeigen Best-Practice-Beispiele und bieten Initialberatungen an. Zur Homepage

Das Kompetenzzentrum Wärmenetze und sein Leiter Helmut Böhnisch stehen für die Zukunft der Wärmewende. Bis zur Mitte des Jahrhunderts sollen Öl und Gas aus der Wärmeversorgung verschwunden und der Gebäudebestand klimaneutral sein. Wärmenetze spielen bei diesem Strukturwandel eine zentrale Rolle. Aktuell führt das Kompetenzzentrum eine Reihe von Initialberatungen zum Thema solare Wärmenetze durch. Zur Homepage


Für kleine Kommunen
Software ermittelt Energiedaten

Finanzmittel effektiver einsetzen: Kleinere Städte und Gemeinden können dies jetzt mittels einer neuen Managementsoftware verwirklichen. Mit wenig Zeitaufwand wertet das Programm Energieverbrauchsdaten aus. Kommunen können ihre Liegenschaften damit wirtschaftlicher und umweltfreundlicher betreiben.

Mit relativ geringem Aufwand ermöglicht es die Excel-Software „Energiemonitor V 15.3“, energierelevante Daten kommunaler Objekte zu erfassen und auszuwerten. Bis zu 20 Gebäude können in einer Datei angelegt werden. Erfasst werden neben den Verbrauchsdaten auch die Kosten von Wärme, Strom und Wasser über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren. Energieberichte lassen sich auf Knopfdruck erstellen.

Zum Testen der Software „Energiemonitor V 15.3“ stellt die KEA Interessierten eine Demoversion zur Verfügung. Wer sich für den Kauf entscheidet, erhält eine halbtägige Einführung in Funktion und Nutzung. Inklusive der Einweisung fällt für das Tool eine einmalige Lizenzgebühr von 450 Euro plus Mehrwertsteuer an.

Die Software und die Demoversion können bestellt werden bei Astrid Khosrawani astrid.khosrawani@kea-bw.de. Unter Tel. 0721/ 98471 - 36 beantwortet die KEA-Mitarbeiterin auch gerne Fragen zum Tool.

Wärme, Strom und Kraftstoffe:
Anteil erneuerbarer Energie 2015 im Ländle gestiegen

no oil no gasFür das Jahr 2015 liegt eine erste Abschätzung der Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg vor. Danach stammten nahezu 38.300 Gigawattstunden aus erneuerbaren Quellen. Deren Anteil im Wärmesektor sowie bei Photovoltaik und Windkraft legten zu.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat gemeinsam mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, ZSW, eine erste Abschätzung der Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg für das Jahr 2015 vorgelegt. Das Papier dokumentiert den Anteil der Erneuerbaren an Stromerzeugung und -verbrauch, bei der Wärmeerzeugung und im Kraftstoffbereich in Schaubildern und Texten.

Insgesamt stieg der Anteil erneuerbarer Energie leicht um 0,3 Prozent. Augenfällig dabei waren die Windkraft, die um ein Viertel auf 181 Gigawattstunden zulegte, und die Photovoltaik mit plus sechs Prozent und 296 erzeugten Gigawattstunden. Der Anteil erneuerbarer Energie im Wärmebereich lag 2015 bei 15,5 Prozent und damit einen Prozentpunkt über dem Wert von 2014.

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